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5.1. Arbeitsproben

Veröffentlichte Texte

Süddeutsche Zeitung – vom 16. Juni 2006 – Seite 40

6500 Kilometer für ein Autogramm – Zwei Fans radeln von Usbekistan nach Berlin, um ihr Idol Oliver Kahn zu treffen

Berlin. Sie sind durch Eis und Schnee, Regen und glühende Hitze zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Berlin geradelt. Gesamtlänge der Strecke: 6500 Kilometer. Durch Usbekistan, Kasachstan, Russland, Weisrussland, Polen und Deutschland. Akram Marufshonow und sein Freund Musadshon Chornidow sind am 8. März von Zuhause in der Nähe von der usbekischen Hauptstadt Taschkent gestartet, um ein Autogramm zu bekommen. Ein Autogramm, das Oliver Kahn schreiben soll.  weiter

Der Tagesspiegel – 27. Juli 2007 – Berlin/Brandenburg

Ewiges Lager – Bei Wittstock wurde ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg gefunden

Scharfenberg - Archäologen haben bei Ausgrabungen in Scharfenberg bei Wittstock ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg entdeckt. Grabungstechniker des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege sind derzeit dabei, das in einer Kiesgrube entdeckte Grab Schicht für Schicht mit Spaten, Staubsauger und Pinsel freizulegen. Und mit jeder Schicht, die abgetragen wird, steigt die historische Bedeutung dieses Massengrabes aus dem 17-Jahrhundert. weiter

Berliner Morgenpost – 2. Mai 2008 – Seite 19

Zwei Rennpferde für eine Wohnungsgesellschaft

Wriezen – Rennpferde gelten als Statussymbole der Reichen und Schönen. Doch im Oderbruch scheint die Welt auf dem Kopf zu stehen – zumindest nach der Einschätzung des Chefs des Wriezener Stadtparlaments, Wolf-Jürgen Lengacker (FDP). Der Politiker hat herausgefunden, dass die Haus-, Grundstücks- und Baubetreuungsgesellschaft Hageba sich zwei Rennpferde zugelegt hat und ihre Tiere zu Wettbewerben schickt. “Das darf nicht wahr sein. Zum Kerngeschäft einer städtischen Wohnungsgesellschaft gehört das nicht. Wie kann man sich im Stillen solchen Luxus leisten?”, fragt Lengacker. Die Gesellschaft hat von Angermünde bis Frankfurt (Oder) etwa 3000 Wohnungen. “Hier wird Privates mit Beruflichem verbunden. Der Hageba-Chef ist ausgemachter Pferdenarr”, meint Lengacker. weiter

Sächsiche Zeitung – 7. Juni 2008 – Panorama

Im Cabriolet zur Trauung – Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat am Samstag kirchlich geheiratet

Ringenwalde – Neun Monate nach der standesamtlichen Trauung heirateten sie in der Dorfkirche von Ringenwalde in der Uckermark. Zu den rund 200 Gästen zählten Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (beide SPD) mit Freund Jörn Kubicki, SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und Fernsehmoderator Günther Jauch mit seiner Frau Thea. Ein Trauzeuge war Platzecks langjähriger Weggefährte, Brandenburgs Finanzminister Rainer Speer (SPD). Auch Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) und Filmregisseur Andreas Dresen waren dabei. weiter

Die Welt – 12. September 2008 – Seite 36

Party mit Banküberfall – Electro-Band Caracho überrascht Bankkunden und Polizei mit einem Privatkonzert

Berlin – Kurz vor 22 Uhr hält ein Transporter an der Schönhauser Allee. Dunkelgekleidete Männer mit weißen Perücken springen heraus und stürmen in die Bank. “Los”, brüllt einer. Doch statt den Geldautomaten auszurauben, wird die mitgebrachte Anlage aufgedreht und ein dumpfer Bass hämmert aus dem Schalterraum. weiter

Berliner Morgenpost – 27. September 2008 – Seite 17

Die 394. Bombe war die letzte – Nach 38 Jahren geht Sprengmeister Hans-Jürgen Weise am 30. September in den Ruhestand

Wünsdorf/Potsdam – Im Flur zu seinem Büro steht eine Statue der Heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute und Feuerwerker. Aber gläubig ist Hans-Jürgen Weise nicht. Er verlässt sich in seinem Job als Bombenentschärfer und Sprengmeister beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Brandenburg (KMBD) nur auf seinen gesunden Menschenverstand – und auf 38 Jahre Berufserfahrung. Jetzt geht er in Pension. weiter

Die Welt – vom 27. November 2008 – Seite 31

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Massakers im April 1945 – Moskau soll helfen, Massenerschießung von Zivilisten in Treuenbrietzen aufzuklären

Potsdam/Treuenbrietzen – Mehr als sechs Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird von der Staatsanwaltschaft Potsdam ein Massenmord an Zivilisten aufbereitet. Sowjetische Soldaten sollen am 23. April 1945 in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) bis zu 1000 Einwohner der Stadt in einem nahe gelegenen Wäldchen zusammengetrieben und erschossen haben, darunter auch Frauen und Kinder. weiter

Berliner Morgenpost – vom 9.Februar 2009 – Seite 19

Schnelles Internet: Brandenburg soll endlich den Anschluss finden

Potsdam - Schnelles Internet für jedermann in Brandenburg – das hat Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) zur Chefsache erklärt. Nahezu alle “weißen Flecken” auf der Internet-Landkarte in der Mark sollen bis zum Jahresende verschwinden. “In Zahlen ausgedrückt heißt das: Bis Ende 2009 sollen 80 Prozent der Haushalte im Land Breitband-Internet empfangen können. Der Rest soll bis 2010 geschafft werden”, so ein Sprecher der Potsdamer Staatskanzlei. weiter

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