2.1. Seminare
Grundkurs Pressearbeit
Sie möchten in der Presseabteilung eines Unternehmens arbeiten oder sind bereits ins kalte Wasser geworfen worden. Sie sollen so nebenbei die Pressearbeit durchführen, wissen aber gar nicht genau, wie das geht.
In einem dreitägigen Krus geht es um das Erlernen grundlegender Aufgaben der Pressearbeit, das Schreiben von Pressemitteilungen, wie man Pressekonferenzen und Redaktionsbesuche plant und durchführt, wie ein effektiver Presseverteiler aufgebaut wird.
Ziel ist es die Verbesserung und Vereinfachung der Arbeit in der Pressestelle sowie der Kommunikation zwischen Pressestelle und Unternehmen. Tipps und Tricks aus dem PR-Alltag werden aus Journalistensicht natürlich verraten. Wie gelingt es Ihnen, Redakteure und Reporter aus Print, TV/Radio
oder Online für Ihre Aktionen und Botschaften zu gewinnen, so dass tatsächlich über Ihre Themen berichtet wird?
Pressemitteilungen wie, wann, wozu, an wen?
Wie schreibt man eine gute Pressemitteilung, wann lohnt es sich, eine Pressemitteilung zu versenden, welchen Zweck erfüllen Mitteilungen und wie nutzt man einen Presseverteiler. Inklusive einer praktischen Schreibübung mit anschließender Besprechung der Texte in der Gruppe.
Wie oft sende ich Pressemitteilungen heraus? Die einfache Antwort: Immer dann, wenn Sie etwas zu sagen haben.
Ziel: Pressemitteilungen sind ein integraler Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Doch nur gut geschrieben und mit einem effektiven Verteiler erreichen Mitteilungen ihr Ziel.
Kontakt-PR mit Fingerspitzengefühl
Welche Wege führen zu den Journalisten? Was bringen Pressekonferenzen, was bringen Redaktionsbesuche und wie werden diese Veranstaltungen organisiert. Wie lange dürfen Produktpräsentationen dauern.
Ziel: Je nach Anlass den richtigen Rahmen wählen. Redaktionsbesuche bedeuten minimalen Aufwand für Journalisten, Pressekonferenzen sind ein ideales Kontaktforum.
Konfliktbewältigung in der PR
Was, wenn eine Zeitung oder ein Magazin falsche Informationen veröffentlich. Was, wenn man mit der Meinung eines Journalisten nicht einverstanden ist?
Ziel: Kooperation statt Konfrontation.
Grundkurs: Journalistisches Schreiben
Schreiben ist nicht gleich Schreiben. Zwar nutzt man grundsätzlich in Print, Online, Radio und TV ein Textverarbeitungsprogramm, um ein Manuskript festzuhalten, doch unterscheiden sich die Stile so vehement, dass der Einstieg für Interessiert kompliziert werden kann.
Grundsätzlich gleich ist zu nächst, was sich als journalistisches Thema anbietet? Wie grenze ich es ein? Wie bestimme ich die dazugehörige Darstellungsform?
Eine Reportage zum Beispiel ist in Print und Radio etwas Grundverschiedenes vom Schreibenstil. Im Radio hat der Hörer nur einmal die Gelegenheit, den gesprochenen Text auch zu verstehen. Im Printbereich kann der Leser zurückgehen im Text, wenn sie etwas nicht verstanden haben.
Darum erfolgt nach einer theoretischen Einführung in die verschiedenen Textarten die praktische Erprobung: Unter fachkundiger Anleitung verfassen Sie Nachrichten, Berichte und Reportagen. Alle Texte werden in vertrauensvoller Atmosphäre intensiv besprochen.
In diesem Grundkurs lernen Sie Schritt für Schritt die Regeln des journalistischen Schreibens für Print, Radio/TV. Außerdem lernen Sie, verständlich und gut zu schreiben. Mutig und selbstbewusst verfassen Sie in Zukunft Ihre Texte.
Inhalte: Nachricht – Bericht – Reportage – Textbearbeitung – Tipps und Tricks für den journalistischen Alltag
Grundkurs Presserecht
Im Fokus stehen wesentliche Probleme der Bild- und Textberichterstattung. Wann darf zum Beispiel eine Gegendarstellung verlangt werden? Wann kann ein Unterlassungsanspruch bestehen? Wann ist eine Zitatautorisierung zwingend erforderlich? Wer darf fotografiert werden? Wer ist überhaupt eine Person des öffentlichen Lebens?
Anworten und Hintergründe aktuell von erfahrenen Anwälten.
Erfolgsmessung im Radio – Die Mediaanalyse und das Formatradio
Radioprogramme in Deutschland sind heutzutage nahezu alle Formatradios, egal ob öffentlich-rechtlich oder privat organisiert. Das ist die Kehrseite der strikten Ausrichtung auf die Erfolgsmessung, der Media-Analyse (MA) und ihr Erhebungssystem. Programmstrategen haben die MA-Erhebung genau studiert und ihre Programme subtil an die MA angepaßt, dass heißt – alles ist auf die Befragung am Telefon ausgelegt, dass der Befragte „wie aus der Pistole geschossen“ zum Beispiel den Lieblingssender nennen kann. Vereinfacht gesagt: Je öfter dies geschieht, desto höher wird der Marktanteil des Radiosenders ausfallen. Deshalb gilt: Je höher der Marktanteil, desto mehr kann so ein Sender für die Ausstrahlung von Werbespots pro Sekunde verlangen. Mit der hörerzentrierte Betrachtungsweise versuchen die Sender ihr Programm für die MA-Befragungen zu optimieren, die richtige Mischung zu finden, ohne das Hörer „genervt“ abschalten und für die MA-Befragung verloren sind.